Wegbeschreibung des Schluchtenpfades

Start- und Endpunkt des Schluchtenpfades ist am Dorfplatz in Rissenthal. Dort kann man auch bequem sein Auto abstellen, oder wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, an der dortigen Haltestelle aussteigen. Der Schluchtenpfad führt über weite Teile auf schmalen Wegen durch Wald einmal rund um Rissenthal herum. Lediglich ein kleiner Teil führt durch das Dorf auf Teerstraßen. Neben dem Hauptthema Wald bietet der Schluchtenpfad auch Streuobstwiesen als Abwechslung an. Das Deutsche Wanderinstitut hat den Schluchtenpfad mit 85 Punkten bewertet.
Der Weg selber ist mit rund 11km gar nicht mal so lang, ist aber durch sein ständiges Auf und Ab doch relativ anstrengend zu laufen. Gutes Schuhwerk und ein sicherer Tritt sind hier gefragt, besonders bei ungünstigen Wetterverhältnissen.

Hohlweg entlang des Schluchtenpfades
Hohlweg entlang des Schluchtenpfades

Geologie am Wegesrand

Hauptthema sind aber sicherlich die sogenannten Gräte, steile, in den Sandstein gewaschene Schluchten der Bäche die seltenen Pflanzen und Tieren Unterschlupf gewähren. Der Weg führt hier entlang und auch durch diese Gräten und bietet so einen eindruckvollen Einblick in diese geologische Besonderheit in der Region. Hier ist auch Aufmerksamkeit gefordert, denn bei starken Regenfällen können die Bäche in den Gräten so stark anschwellen, dass ein Passieren unmöglich wird.
Insgesamt kann man auf der Wanderung drei geologische Schichten erleben: Oben auf der Wahlener Platte findet sich die jüngste Epoche, der Untere Muschelkalk. Je weiter man Richtung Rissenthal herabsteigt, desto eher trifft man auf den Oberen Buntsandstein, der aber nur relativ kleinräumig aufgrund der Steilheit des Geländes aufgeschlossen ist. Den sicherlich größen Anteil hat der Mittlere Buntsandstein mit seiner typisch roten Farbe, der auch in den Gräten deutlich erkennbar ist.

Blick auf den mittleren Buntsandstein
Blick auf den mittleren Buntsandstein

Wandern mit Hund

Auf vier Pfoten unterwegs auf dem Schluchtenpfad

Der Schluchtenpfad ist eine tolle Wanderung mit dem Hund. Allerdings sollte man genügend Wasser für unterwegs einpacken, denn die Bäche führen nicht immer Wasser. Andere Möglichkeiten zur Erfrischung des Hundes gibt es leider nicht. Durch den hohen Waldanteil kann man den Weg auch im Sommer gut laufen, da der Wald schön viel Schatten abgibt und in den Gräten ist es erfrischend kühl.

Viele Stufen gibt es auch
Viele Stufen gibt es auch

Achtsamkeit gefordert

  • Achtung Wild: Auf meiner Wanderung habe ich einige Rehe und ein Wildschwein gesehen
  • Man passiert einmal die L377, die Hauptverbindung Losheim – Rissenthal an einer schlecht einsehbaren Stelle. Hier ist unbedingt Vorsicht geboten, da es auch steil an die Straße heruntergeht.
  • Man kommt an einigen Viehweiden vorbei, zum Teil verläuft hier der Stacheldraht direkt entlang des Weges

Die Wanderkarte zum Schluchtenpfad

Meine Wanderkarte zeigt alle angesprochenen Besonderheiten des Schluchtenpfades und noch einiges mehr auf eine übersichtliche und gut verständliche Art und Weise. Dabei hat sie alles, was eine gute Wanderkarte so benötigt. Von Gelände- und Höheninformationen über Wege und Wegstrecken, Kilometerangaben bis hin zu einem Höhenprofil ist alles mit dabei.
Praktischerweise lässt sich meine Karte im GeoPDF-Format sowohl digital mit der Avenza App nutzen als auch ausgedruckt mitnehmen. Mittels eines PDF-Dokumentenbetrachters wie dem Adobe Acrobat lassen sich auch am heimischen Rechner Strecken messen oder eigene Notizen zur Karte machen.
Die Wanderkarte zum Schluchtenpfad ist leider noch nicht ganz fertig gestellt. Sobald die Karte verfügbar ist, werde ich hier auf meiner Webseite eine entsprechende Ankündigung machen. Wer das nicht verpassen möchte kann sich gerne in meinen Wanderkarten-Newsletter eintragen und bekommt dann eine Nachricht bequem ins Postfach geliefert.

Eindrücke vom Schluchtenpfad

 

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